Mittwoch, März 16th, 2011
Alljährlich stellt sich für Urlauber die Frage, in welcher Form sie die kommenden Ferien verbringen möchten. Für diejenigen, die einen aktiven Urlaub inklusive Strand und Meer bevorzugen, ist der Besuch eines der mittlerweile zahlreichen Surfcamps ideal.
Surfen avancierte längst zum Trendsport, der sich ständig weiterentwickelt. Ob Wellenreiten, Wind- oder Kitesurfen, auf jeden Fall bietet die Aktivität mit Wasser und Geschwindigkeit ein hohes Maß an Unterhaltung, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Surfcamps bieten eine Menge Kontakte, Sport und natürlich viel Spaß. Dabei spielt Erfahrung eine geringe Rolle, da die angebotenen Kurse meist auf verschiedenen Niveaus vorliegen.
Materialien sind generell vor Ort vorhanden und werden für die Kurse zur Verfügung gestellt.
Es gibt auch in einigen Camps die Option, gegen eine Gebühr Equipment zu leihen, falls kein Bedarf nach einem Kurs besteht und keine eigene Ausstattung vorhanden ist.
Die Auswahl an Surfcamps ist sehr groß. Ob ein Camp direkt am Strand in Zelten oder Bungalows, mit Kursen vor Ort oder Fahrten zu den besten Spots der Umgebung, mit Unterhaltungsprogramm oder eher ruhig, sehr einfach und erschwinglich oder mit mehr Komfort – jede Person findet etwas Passendes. Auch das kulinarische Angebot ist vielfältig, meist wird zumindest ein Frühstück angeboten. Eine derartige Reise eignet sich für Einzelpersonen wie für Gruppen. Insgesamt ist in Surfcamps ein eher junges Publikum vertreten.
Da die Möglichkeiten zur Ausgestaltung eine große Zahl an Variationen zulassen, ist eine Suche über das Internet die beste Art, sich einen Überblick zu verschaffen. Auch hier kann gewählt werden, ob man mit einem großen Reiseveranstalter reisen möchte oder lieber private Anbieter vorzieht. Meist ist eine Onlinebuchung von Surfcamps möglich. Natürlich kann auch das Reisebüro zur Beratung hinzugezogen werden. Auf jeden Fall lohnt es sich, einmal die Erfahrung einer Reise in ein Surfcamp auszuprobieren. Aktivität und Spaß sind garantiert.
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Montag, März 14th, 2011
Australien ist eines der beliebtesten Ziele für Hochzeitsreisende und das aus gutem Grund. Der fünfte Kontinent hält für seine Besucher nicht nur einzigartige Landschaften und exotischen Tieren bereit, sondern auch traumhafte Strände, Tauchreviere und Surfcamps sowie moderne Großstädte. Durch diese große Vielfalt des Landes können junge Ehepaare ihre Flitterwochen in Australien ganz nach ihren jeweiligen Vorlieben gestalten: vom romantischen Strandurlaub über aufregende Abenteuerreisen bis hin zu einem eher kulturell geprägten Aufenthalt in einer der beeindruckenden Großstädte.
Sonne, Strand und Meer sind die drei Dinge, mit denen wohl die meisten Menschen ihre Hochzeitsreise verbinden. Sind die Eheringe ausgetauscht, bietet Australien all das im Überfluss. Besonders die Sunshine Coast, die Gold Coast und das berühmte Great Barrier Reef im Osten des Landes sind Reiseziele, die den Traum von weißen Sandstränden, romantischen Sonnenuntergängen und fantastischen Tauchgängen wahr werden lassen. Aber auch das Hinterland der Küstenregionen lockt mit einer Vielzahl an Attraktionen. Nationalparks wie zum Beispiel der Noosa National Park laden ein, mit Koalas, Krokodilen und Kängurus Bekanntschaft zu machen. Auch das Beobachten von Walen und ein Besuch bei den einheimischen Aborigines sollte bei keiner Hochzeitsreise fehlen.
Wer in den Flitterwochen auf das Meer verzichten und statt dessen lieber das weltberühmte australische Outback kennenlernen möchte, muss in das als Red Center bezeichnete Gebiet im Northern Territory reisen. Der beste Ausgangspunkt für eine Tour durch die raue und gleichzeitig faszinierende Mitte des fünften Kontinents ist die Stadt Alice Springs. Von hier aus können Besucher das weitläufige Outback erkunden und die dort von der Natur geschaffenen Monumente wie den Ayers Rock, den Kings Canyon oder die endlosen ausgedörrten Ebenen bestaunen. Auch auf Komfort muss dabei nicht verzichtet werden. Alice Springs ist heute eine moderne Stadt, die ihren Gästen alle Annehmlichkeiten bietet.
Ein starkes Kontrastprogramm zum harschen Outback bieten Australiens funkelnde Großstädte wie zum Beispiel Melbourne oder Sydney im Südosten des Landes. Der weltbekannte Blick über den Hafen von Sydney mit der Harbour Bridge und dem Sydney Opera House ist nur eines von vielen Highlights. Neben Sightseeing und vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten locken die Großstädte ihre Gäste auch mit moderner Architektur, erstklassigen Restaurants, Theatern, Bootstouren, Helikopterflügen und einem aufregenden Nachtleben.
Da Australien ein sehr beliebtes Reiseziel für junge Ehepaare ist, haben die Reiseveranstalter natürlich auch besondere Angebote für Hochzeitsreisen. Von den großen Hotels bis hin zu kleinen Pensionen können fast überall und für jeden Geldbeutel Flitterwochen Specials gebucht werden. Dabei können Hochzeitsreisende wählen, ob sie nur ein Zimmer mit entsprechendem Service möchten oder ein gleich ein ganzes Paket inklusive eines umfangreichen und vielseitigen Veranstaltungsprogramms buchen.
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Dienstag, August 25th, 2009
Venedig (pte/25.08.2009/12:15) – Die Lagunenstadt Venedig könnte trotz aufwändiger Schutzmaßnahmen am Ende des Jahrhunderts fast täglich von Überflutungen geplagt sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Meereswissenschaften in Venedig, die in der Zeitschrift “Climate Dynamics” veröffentlicht wurde. Die Forscher um Laura Carbognin stellten Daten zum langsamen Absinken des Unterbodens der Stadt den Prognosen des Weltklimarates (IPCC) für den Meeresspiegel-Anstieg in der nördlichen Adria gegenüber, der infolge des Klimawandels zu erwarten ist. Bisherige Maßnahmen zur Verhinderung von Überschwemmungen, die derzeit mit großem Aufwand erstellt werden, könnten aufgrund der steigenden Gezeitenhöhe langfristig wenig Schutz bieten, geben die Wissenschaftler zu bedenken.
Der Untergang Venedigs ist ein Prozess, der schon seit längerem im Laufen ist. Der Unterboden der auf Holzpfählen errichteten Häuser sank im 20. Jahrhundert um zwölf Zentimeter. Gemeinsam mit dem ebenso hohen Anstieg des Adria-Meeresspiegels stieg das relative Meeresniveau der norditalienischen Stadt seit 1900 damit um 25 Zentimeter. Die Folgen sind heute siebenmal häufigere Hochwasser und bereits ernste Schädigungen der Bausubstanz der Weltkulturerbe-Stadt. Laut den italienischen Forschern wird das Absinken im 21. Jahrhundert beschleunigt und beträgt zwischen 17 und 53 Zentimeter, wodurch die Hochwasserereignisse weiter zunehmen werden.
Als Hochwasser gilt in Venedig, wenn das Meeresniveau bei Flut um über 110 Zentimeter steigt, was derzeit rund viermal pro Jahr passiert. 2100 könnte dies zwischen 20 und 250 Mal der Fall sein, was die Studienautoren als “unhaltbare Aggression für das Stadtbild” bezeichnen. Es könnte jedoch noch schlimmer kommen. Vivien Gornitz, Klimatologin der US-Raumfahrtsbehörde NASA und eine der Autoren IPCC-Berichts, bezeichnet die Schätzungen Carbognins als “konservativ” und befürchtet ein noch deutlicheres Absinken der Stadt. Die Meeresspiegel würden bereits bisher schneller ansteigen als dies der IPCC vorausgesagt hat.
Das stellt die Nachhaltigkeit des MOSE-Projekts in Frage, mit dem die italienische Regierung ab 2014 durch 78 gigantische mobile Deich-Module die Laguneneingänge bei Bedarf abschließen will. “Steigen die Meere um mehr als 26 bis 53 Zentimeter bis 2100, wie Carbognin angenommen hat, wird MOSE, das nur mit 60 Zentimeter Meeresanstieg zurecht kommt, nicht zum Schutz der Stadt ausreichen”, so Gornitz. In gleichem Ton hinterfragen auch die Studienautoren das Projekt: “Ergänzungen zu heutigen Projekten sind dringend notwendig. Auch wenn sich der Meeresanstieg nicht plötzlich vollziehen wird und zu hoffen ist, dass die Prognosen in Zukunft noch genauer werden, sind Pläne zur besseren Hochwasserabwehr in Venedig für Zeiten mit höherem Meeresspiegel jetzt schon dringend notwendig.”
Als eine Möglichkeit sehen die italienischen Forscher, Meereswasser in tiefe Gesteinsschichten, die 700 Meter unter der Stadt liegen, zu pumpen. Modelle hätten gezeigt, dass man dadurch in zehn Jahren Venedig um 30 Zentimeter heben kann. Denn die übermäßige Grundwasserentnahme zur Deckung des Bedarfs in der Stadt war bisher ein Hauptgrund für das Absinken der Lagunenstadt. (Ende)
Aussender: pressetext.austria Redakteur: Johannes Pernsteiner
Tags: Meer, Venedig, Wasser
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